Shropshire Schafe zählen zu den robustesten Schafrassen und können sich unter den verschiedensten Haltungsbedingungen behaupten. Das vor allem darum, weil sie aus einer relativ rauhen Gegend stammen. Shropshire sind eine saisonale Schafrasse. Die Hauptablammzeit ist Jänner bis März. Die Mutterschafe bringen ein Lamm, meist jedoch zwei Lämmer zur Welt, selten auch drei. Unter den Fleischschafrassen zählt es mit zu den fruchtbarsten Rassen. Die Mutterschafe brauchen auch während der Trächtigkeit und während der Säugezeit kein Kraftfutter. Das Grundfutter (Weide und oder Silage) reicht grundsätzlich aus.
Shropshire Mutterschafe sind ausgezeichnete Mütter, haben einen guten Milchvorrat, neigen zu Zwillingsgeburten und erzeugen Lämmer über viele Jahre hinweg. Weiterhin ist bekannt, dass sie sanft, doch kräftig sind und eine gesunde Konstitution besitzen. Damit wird das Herdenmanagement durch wenig Mühe und Zeitaufwand vereinfacht.
Shropshire als Kreuzungsböcke
Shropshireböcke haben weltweit eine große Bedeutung, weil sie von Kreuzungslämmerproduzenten sehr geschätzt werden. Wer Shropshireböcke in seiner Schafherde einsetzt hat mehr Erfolg. Diese Böcke sind für die Erzeugung von starken, lebhaften Lämmern, schnelle Wachstumsraten und magere, lange Qualitätskörper berühmt. Sie werden sehr erfolgreich zur Kreuzung mit Merinoschafen, Bergschafen, Milchschafen und Juraschafen eingesetzt. Schafhalter die das einmal ausprobiert haben sind begeistert. In den großen Schafländern Neuseeland, Australien und England haben diese Zuchtböcke in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt, weil sie so gute Eigenschaften bieten.
Shropshire in Christbaumkulturen
Es gibt weltweit rund 800 Schafrassen. Jedoch nur Shropshire Schafe können in Christbaumkulturen zur Graswuchsregulierung eingesetzt werden, weil bei richtiger Weidetechnik, gutem Nahrungsangebot und guter Gesundheit der Tiere, Nadelbäume nicht verbissen werden.
Shropshire in Gärten und Grünland
Sehr beliebt sind diese Schafe auch für die Verwendung in Obst- und größeren Hausgärten, da sie bei gutem Nahrungsangebot, richtiger Weidetechnik und guter Gesundheit die Stämme nicht verbeißen oder schälen.
letzte Änderung: 11.05.2003